Stadtradeln und Meldeplattform Radar

Stadtradeln und Meldeplattform 

Die Preisträger des Stadtradeln-Wettbewerbs mit einem Banner


Preisverleihung zum Stadtradeln in Herzebrock-Clarholz

Geradelte Kilometer gegenüber Vorjahr nahezu verdoppelt

Zum zweiten Mal hat die Gemeinde Herzebrock-Clarholz an der Aktion Stadtradeln teilgenommen. Vom 16. Mai bis zum 5. Juni haben 29 Teams mitgemacht. Die insgesamt 242 aktiven Teilnehmer haben 69,977 Kilometer zurückgelegt. Dies entspricht 10.000 Kilogramm, also zehn Tonnen CO2, die eingespart wurden, indem nicht mit dem Auto gefahren wurde.

Die Aktion Stadtradeln ist eine Initiative des Klimabündnis, einem Netzwerk aus europäischen Kommunen. Ziel ist es, Menschen von den Vorteilen des Radfahrens zu überzeugen und viele Alltagswege mit dem Rad zurückzulegen. Caroline Hüttemann, die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Herzebrock-Clarholz hatte die Bürgerinnen und Bürger erneut dazu aufgerufen, mitzumachen und möglichst häufig klimafreundlich mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. „Nachdem wir letztes Jahr einen tollen Start hingelegt haben, konnten wir das Ergebnis jetzt sogar noch deutlich toppen. Mit fast 70.000 Kilometern wurde diesmal nahezu die doppelte Strecke zurückgelegt“, sagt Caroline Hüttemann, “Es macht Spaß zu sehen wie sich der Wettbewerb in der Gemeinde Herzebrock-Clarholz entwickelt“, so die Klimaschutzmanagerin weiter.

Auch Bürgermeister Marco Diethelm, den man rund ums Jahr oft auf dem Fahrrad in der Gemeinde sehen kann, ist vom Ergebnis beeindruckt. „Ich hatte auf die „Weltumradelung“ gehofft. Die haben wir mehr als geschafft. Mal sehen, was beim nächsten Mal möglich ist.“

Die Preisverleihung fand, wie schon im Jahr zuvor, Corona bedingt in kleinem Rahmen ohne Publikum in der Begegnungsstätte der Josefschule statt. Der Sieger Klaus Kreienbaum kann sich mit 2263 zurück gelegten Kilometern über eine Fahrt im Heißluftballon freuen. Den zweiten Platz belegt Mario Peschke mit 1402 Kilometern, gefolgt von Wolfgang Kriesten mit 1375 Kilometern. In der Teamwertung setzte sich das Team „Rund um Pixel“ mit insgesamt 1335 Kilometern an die Spitze.

Neu in diesem Jahr war die Teilnahme zweier sogenannter Stadtradeln Stars, die im gesamten Zeitraum komplett auf das Auto verzichtet haben. Sabrina Eustergerling hat dabei 325 Kilometer zurückgelegt und Sebastian Eweler liegt mit 1001,5 Kilometern bislang auf Platz 25 deutschlandweit unter den Stadtradeln Stars.

Diese und weitere Gewinner nahmen Preise entgegen. „Mit der Unterstützung der Sponsoren konnten wir den Gewinnerinnen und Gewinnern wieder schöne Preise wie Fahrradtaschen, Trinkflaschen, Handyhalterungen sowie einen Gutschein zum Einkauf in einem Fahrradgeschäft überreichen“, bedankt sich Hüttemann bei den Sponsoren, vertreten durch Matthias Späte von der Kreissparkasse Wiedenbrück und Katharina Hagedorn von der Volksbank Bielefeld-Gütersloh.



die Stadtradeln-Stars der Gemeinde Sabrina Eustergerling und Sebastian Eweler erhalten ihre preise von Klimaschutzmanagerin Caroline Hüttemann


Stadtradeln Stars aus Herzbrock-Clarholz erfolgreich bei deutschlandweiter Verlosung

Drei Wochen lang vom 16. Mai bis zum 5. Juni fand in Herzebrock-Clarholz der Wettbewerb Stadtradeln statt. Im Herbst wird es eine Abschlussveranstaltung geben, bei der die besten Radelnden und Teams der Gemeinde ausgezeichnet werden.

Vorab wurden die beiden Stadtradeln Stars Sabrina Eustergerling und Sebastian Eweler belohnt. Sie haben besonders erfolgreich an der deutschlandweiten Verlosung unter allen Stadtradeln-Stars teilgenommen und eine wasserdichte Fahrradtasche und ein Abonnement eines Fahrrad-Magazins gewonnen. Die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, Caroline Hüttemann, überreichte den beiden jetzt die Preise.

Das Paar hatte sich zu Beginn des Aktionszeitraums als Stadtradeln-Stars gemeldet und damit verpflichtet, für drei Wochen das Auto stehen zu lassen. Über ihre Erfahrungen während dieser Zeit berichten sie auf dem Stadtradeln-Blog Herzebrock-Clarholz, zu finden unter www.stadtradeln.de/herzebrock-clarholz. Das Fazit der beiden fällt unterm Strich deutlich positiv aus. Sabrina Eustergerling sagt zu den Vor- und Nachteilen des Fahrradfahrens „Auch oder vielleicht gerade im Dorf ist es überhaupt kein Problem autofrei zu sein. Einkaufen, Freunde besuchen, zum Sportverein oder in die Schule ist mit dem Fahrrad eine schöne, entspannte Sache.  Mit dem Auto meistens eher unbequem, weil die Straßen häufig überfüllt sind und der nächste Parkplatz nie da, wo man ihn braucht“. Sebastian Eweler ergänzt: „Außerdem sind die Wege mit dem Rad kürzer und sehr viel schöner.  Nicht nur in Herzebrock, sondern überall. Wir fahren weiter Fahrrad und nutzen das Auto nur, wenn es nötig ist.“

Die Organisatorin Caroline Hüttemann hofft, dass sich nächstes Jahr noch mehr Menschen in Herzebrock-Clarholz an der Aktion beteiligen. „Oftmals entdecken die Menschen durch solche Experimente erst, dass einige Wege mit dem Rad oder dem ÖPNV viel entspannter zu gestalten sind und man gleichzeitig mehr Bewegung in den Alltag integrieren kann. Das überzeugt dann schon“.

Insgesamt hat die Gemeinde dieses Jahr besonders erfolgreich an der Aktion des Klimabündnis teilgenommen, 69.997 km wurden von 242 Radelnden zusammengetragen, fast doppelt so viel, wie im letzten Jahr. 



Bürgermeister Marco Diethelm und Klimaschutzmanagerin Caroline Hüttemann mit Fahrrädern


Gemeinde Herzebrock-Clarholz radelt erneut für ein gutes Klima

Startschuss zum Wettbewerb Stadtradeln ist am 16. Mai

Der Wettbewerb Stadtradeln geht in Herzebrock-Clarholz in die nächste Runde. Vom 16. Mai bis zum 5. Juni können alle, die in Herzebrock-Clarholz leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, teilnehmen.

Bei der internationalen Kampagne des Klima-Bündnis geht es darum, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Rad zurückzulegen und das Auto einfach mal stehen zu lassen. „Denn wer Fahrrad fährt, tut nicht nur aktiv etwas für seine Gesundheit, sondern leistet auch einen Beitrag zum Klimaschutz, indem CO2-Emissionen vermieden werden“ sagt Bürgermeister Marco Diethelm, den man in der Gemeinde häufig mit dem Rad antreffen kann.

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr. Sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. „Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden“, weiß die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, Caroline Hüttemann.

Letztes Jahr hat Herzebrock-Clarholz erstmals am Wettbewerb teilgenommen. 151 Menschen aus 21 Teams haben mitgemacht. Insgesamt wurden dabei 33.469 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt. „Ein toller Erfolg!“ findet Diethelm.

Interessierte können sich schon jetzt unterwww.stadtradeln.de/herzebrock-clarholz anmelden und danach entweder einem bestehenden Team beitreten oder selber eins gründen. Die gefahrenen Kilometer werden entweder manuell eingetragen oder können direkt über die App getrackt werden. Die genauen Spielregeln können unter Spielregeln Stadtradeln nachgelesen werden.

Den Teilnehmenden mit besonders hoher Kilometerleistung winken am Ende der Aktion attraktive Preise. Als besonders beispielhafte Vorbilder sucht die Gemeinde auch Stadtradeln-Stars, die in den 21 Tagen kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen. Während der Aktionsphase berichten sie über ihre Erfahrungen im Stadtradeln-Blog. Zusätzlich steht den Teilnehmenden die Meldeplattform „RADar!“ zur Verfügung. Darüber können Radelnde die Verwaltung auf störende und gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam machen. Caroline Hüttemann hofft auf eine aktive Teilnahme möglichst vieler Menschen in Herzebrock-Clarholz: “Jeder Kilometer, der mit dem Rad statt mit dem Auto zurückgelegt wird zählt“, betont die Klimaschutzmanagerin.

Für Fragen steht die Klimaschutzmanagerin unter der Telefonnummer 05245 / 444-232, oder per E-Mail: caroline.huettemann@gt-net.de zur Verfügung. 




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