Die Gnadenkirche in Clarholz gehört zur Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück.

    evangelische Gnadenkirche

    Die Gnadenkirche gehört zur Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück. Sie liegt an einem historischen Weg, der die Clarholzer Klosteranlage mit der Waldung „Holzhof“ verbindet. Durch den Zustrom von Vertriebenen und Flüchtlingen stieg die Zahl der evangelischen Christen in Clarholz nach 1945 auf etwa 600 Personen stark an. Bis dahin hatte sie kaum mehr als ein Prozent der Gesamtbevölkerung betragen. 1939 waren es noch 2733 Einwohner insgesamt. Ostern 1946 fand der erste evangelische Gottesdienst in einer Schulklasse statt.

     Die Einweihung der Gnadenkirche war am 20. Juli 1952.

    Im Herbst 1951 wurde der Grundstein der Gnadenkirche gelegt. Sie konnte dank der Opferbereitschaft der Gemeindemitglieder und mit Hilfe des Gustav-Adolf-Werkes sowie der Landeskirche gebaut werden. Landeskirchenrat Dr. Rahe weihte sie am 20. Juli 1952 ein. 

    Zwischenzeitlich wurden der Gemeindesaal der Pfarrgemeinde St. Laurentius und der Saal der Gaststätte Huckenbeck für die evangelische Gemeinde genutzt.

    Erster Gemeindepfarrer war von 1946 bis 1977 Jürgen Ehlers. Viele Jahre stand ihm Dr. med. Bernhard Snethlage (1899 – 1991) als Presbyter zur Seite, 1973 der erste Ehrenringträger der Gemeinde Herzebrock-Clarholz.