Hochwasserschutz


    Die Gefahren, die in unserer Region von einem Hochwasser ausgehen, sind nicht vergleichbar mit denen entlang großer Flüsse. Dennoch können durch die geringen Höhenunterschiede in der Gemeinde größere Flächen mit nur wenigen Zentimeter Höhe überschwemmt werden.

    Die Gemeinde ist gemeinsam mit anderen Akteuren wie z.B. dem Kreis Gütersloh, den Gewässeranliegern und der Feuerwehr bemüht, den Hochwasserschutz ständig zu verbessern. Da aber keine vollständige Sicherheit garantiert werden kann, sollten auch Eigentümer ihre gefährdeten Gebäude ausreichend schützen.

    Tipps zum Objektschutz und zur baulichen Vorsorge gibt die Hochwasserschutzfibel des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung:

    Hochwasserschutzfibel

    Informationen über Gefahren durch Hochwasser im Gemeindegebiet stellen Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten des Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW dar:

    Hochwasserkarten


    Neufestsetzung des Überschwemmungsgebietes für den Axtbach

    Die Bezirksregierung Detmold plant, das gesetzliche Überschwemmungsgebiet für den Axtbach neu festzusetzen. Das im Jahr 2004 in Kraft getretene Überschwemmungsgebiet wird damit seine Gültigkeit verlieren.

    Die amtliche Festsetzung von Überschwemmungsgebieten dient der schadlosen Abführung von Hochwasser und sichert die dafür erforderlichen Flächen für den Hochwasserabfluss sowie Retentions- oder Rückhalteräume. In diese Gebiete breitet sich das Hochwasser auf natürliche Weise unabhängig von der Flächennutzung aus. Sie sollen, wo immer möglich, freigehalten werden.

    Mit der Festsetzung von Überschwemmungsgebieten werden die menschlichen Tätigkeiten in diesen Flächen einschränkt. Neue Baugebiete und die Errichtung von baulichen Anlagen sind grundsätzlich verboten. Auch innerhalb von Ortschaften, die in Überschwemmungsgebieten liegen, gelten Beschränkungen. So kann weiteres Schadenspotenzial vermieden werden.

    Das geplante gesetzliche Überschwemmungsgebiet ist insgesamt kleiner als das derzeit gültige, es gibt aber auch Bereiche, in denen es etwas erweitert werden soll.

    Die Unterlagen liegen in der Zeit vom 17. Mai bis einschließlich 16. Juli 2018 im Rathaus Herzebrock-Clarholz im Fachbereich Planen, Bauen, Umwelt im Raum 120 aus und können dort eingesehen werden.

    Die Unterlagen sind während dieser Zeit auch über das Internet unter dem folgenden Link einsehbar:

     Unterlagen zur Neufestsetzung

    Bis zum 31. Juli können Stellungnahmen zur Festsetzung der neuen Ausweisung abgegeben werden.

    Für weitere Informationen steht in der Gemeindeverwaltung Uwe Schiewe (Kontaktdaten siehe Box oben rechts) gerne zur Verfügung.