Allradfahrzeug der Firma Ge-Komm in der Landschaft unterwegs

    Wirtschaftswegekonzept

    Die Gemeinde Herzebrock-Clarholz erarbeitet derzeit in Zusammenarbeit mit der Ge-Komm GmbH - Gesellschaft für kommunale Infrastruktur - ein ländliches Wegenetzkonzept.

    Ziel ist ein zukunftsfähiges, bedarfsgerechtes und finanzierbares Wegenetz für die Gemeinde Herzebrock-Clarholz. 

    In einem ersten Schritt wurde in den vergangenen Monaten ein Konzeptentwurf als Diskussionsgrundlage erarbeitet. Dazu wurden sämtliche öffentlichen und privaten Wege entsprechend ihrer Bedeutung und Funktion unter folgenden Fragstellungen klassifiziert:

    1. Welche Wege und Brückenbauwerke sind für die Gemeinde unverzichtbar und haben eine hohe Priorität? 
    2. Welche Wege könnten im Standard gesenkt, ökologisch aufgewertet oder sogar gänzlich aufgegeben werden? 
    3. Welche Wege sind für die Allgemeinheit entbehrlich und könnten einzelnen Interessenten oder Nutzergruppen zur Verfügung gestellt werden?

    Zwischenergebnisse und Konzeptentwurf sollen gemeinsam mit der interessierten Öffentlichkeit weiterentwickelt werden. Dazu fand am Donnerstag, 1. Juli um 18 Uhr eine virtuelle Bürgerversammlung statt. (Zugang ab 17.45 Uhr)

    In der Live-Übertragung wurden grundlegende und allgemeine Informationen zur Erstellung des Wirtschaftswegekonzepts gegeben sowie die Beteiligungsmöglichkeiten über ein Bürgerdialogportal im Internet ausführlich erläutert.

    Im Anschluss an diesen Termin besteht für die Öffentlichkeit weiterhin Gelegenheit, sich in einem transparenten Beteiligungsverfahren in die Planung einzubringen und Kommentare abzugeben. Das dafür vorgesehene Bürgerdialogportal wird unmittelbar nach der virtuellen Bürgerversammlung freigeschaltet und bleibt bis zum Projektabschluss im Oktober 2021 geöffnet. Die Kommentierungsphase läuft bis zum 10. August. 

    Hier finden Sie ein Informationsvideo dazu.

    Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Erstellung des Wirtschaftswegekonzepts der Gemeinde mit 75 Prozent der Gesamtkosten. Die Mittel entstammen dem NRW-Programm „Ländlicher Raum 2014-2020“ aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER).