Die Geschäftsführer der NHC Heinz-Dieter Wette von der Gemeindeverwaltung Herzebrock-Clarholz und Bernd Kerner von den Stadtwerken Gütersloh, Bürgermeister Marco Diethelm und Vertriebsleiter Andreas Niehaus von der BITel

    Glasfaserausbau geht voran

    Die Netzgesellschaft Herzebrock-Clarholz (NHC) hat einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum schnellen Internet gemacht. Mit einem Schwertransport wurde am Mittwochmorgen, 7. November der im Fachjargon POP (Point of Presence) genannte Verteilerschrank zum weißen Venn geliefert.

    Parallel wird die Zuleitung von Gütersloh zum POP gebaut. Erst wenn diese Leitung komplett ist, kann die Glasfaser eingeblasen und gespleißt werden. Noch in diesem Jahr soll die Verbindung stehen.

    Der POP ist das Herzstück eines Glasfasernetzes und die Errichtung somit ein wichtiger Meilenstein beim Glasfaserausbau. Von hier aus werden gebündelte Glasfaserleitungen zu den Unterverteilern, den grauen Kästen am Straßenrand und von dort zu den jeweiligen Häusern verlegt.

    Die Glasfaser wird dann „eingejettet“, wie man das Einblasen auch nennt. Sobald die Faser im Rohr ist, erfolgt durch die BITel die Installation beim Kunden. Bei diesem wird am Abschlusspunkt ein kleiner Kasten der sich ONP (Optical Network Terminal) nennt, installiert. Dieser wandelt die optischen Signale der Glasfaserleitung in elektrische um. Sobald alles miteinander verbunden und durchgemessen ist, wird die Umschaltung auf das neue Netz veranlasst.

    So werden das Gewerbegebiet und bis zum Frühjahr 2019 nach und nach die Privatkunden mit der Glasfaser versorgt.

    Der Ortsteil Clarholz kommt danach an die Reihe und auch hier sieht der Zeitplan insgesamt etwa ein Jahr Bauzeit vor. Mitte 2020 soll der Breitbandausbau dort abgeschlossen sein. Danach werden die Außenbereiche in Angriff genommen. 

    „Ich bin froh, dass dieses wichtige Infrastrukturprojekt für Herzebrock-Clarholz auf einem guten Weg ist. Der Breitbandausbau ist unerlässlich, um wettbewerbsfähig zu bleiben und für die Zukunft gut gerüstet zu sein“ äußert sich Bürgermeister Marco Diethelm.

    Während der Bauphase besteht noch die Möglichkeit, sich zu vergünstigten Konditionen anschließen zu lassen. Bevor der Bagger am Haus vorbei gefahren ist, gibt es den Glasfaseranschluss noch für 500 Euro. Später kostet der Standard-Hausanschluss dann 1000 Euro.

    Informationen und die Vertragsunterlagen gibt es als Download auf der Internetseite der NHC.