Stiftung Sonnenblume

    "Was Du dem geringsten meiner Brüder getan, das hast Du mir getan." Unter diese Worte Jesu aus dem Matthäus-Evangelium (Kapitel 25, 31-40) haben die Gründer Hans-Joachim Brandenburg und dessen Tochter Marianne Walther die Stiftung Sonnenblume gestellt.

    Das Stiftungskapital ist in einem speziellen Fond angelegt und betrug bei Gründung im August 2005 eine Million Euro. Seitdem schüttet die Stiftung mit Sitz in Herzebrock-Clarholz ein- bis zweimal jährlich die Zinserträge aus, um Menschen in Not zu helfen.

    Die Zwecke der Stiftung Sonnenblume sind in ihrer Satzung fest verankert: Die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen, die Förderung der Altenhilfe, von Kultur und Musik, von Sport und Körperertüchtigung, von Schulen und Ausbildung sowie von Wissenschaft und Forschung. Insbesondere sollen jedoch kirchliche und karitative Einrichtungen am Stiftungssitz und Umgebung gefördert werden. Dies ist seit Gründung bereits mehrfach geschehen. Das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie, die Caritas, der Malteser Hilfsdienst und weitere soziale Einrichtungen vor Ort erhielten bislang Unterstützung.

    Zuwendungen bekamen unter anderem auch zwei Missionsschwestern der Gemeinde, die örtlichen Pfarrämter und das Bürgerzentrum, die Gütersloher Tafel, das Hirnzentrum in Bethel, das Kinderhospiz Balthasar in Olpe sowie diverse Herzebrocker Schulen. Das Spektrum reicht hierbei von Geldmitteln bis hin zur Finanzierung konkreter Bedarfe, wie zum Beispiel eines Defibrillators für das DRK, einem medizinischen Gerät, das bei plötzlichem Herzversagen Leben rettet.

    Im Vorstand der Stiftung sind Marianne Walther (erste Vorsitzende) und Arnd Walther (zweiter Vorsitzender). Der Geschäftsführer ist Andreas Freßmann und zum Kuratorium gehören: Rektor i. R. Rudolf Gräler, Pastor Josef Kemper, Gottfried Pavenstädt, Bernhard Sandfort und Dr. Maria-Nicola Kebschull.

    Stiftung Sonnenblume
    c/o Marianne und Arnd Walther
    Max-Lohlein-Str. 7
    82275 Emmering